Bürgermeister feiern 130 Jahre Chemnitzer Hütte in den Alpen!

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Bürgermeister aus Chemnitz gratulieren der Chemnitzer Hütte zum 130. Jubiläum in Südtirol, während sie die Kulturhauptstadt 2025 feiern.

Bürgermeister aus Chemnitz gratulieren der Chemnitzer Hütte zum 130. Jubiläum in Südtirol, während sie die Kulturhauptstadt 2025 feiern.
Bürgermeister aus Chemnitz gratulieren der Chemnitzer Hütte zum 130. Jubiläum in Südtirol, während sie die Kulturhauptstadt 2025 feiern.

Bürgermeister feiern 130 Jahre Chemnitzer Hütte in den Alpen!

In der malerischen Kulisse der südlichen Zillertaler Alpen wurde am 22. August 2025 ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Die Chemnitzer Hütte, auf stolzen 2.419 Metern Höhe gelegen, blickt auf 130 Jahre Geschichte zurück. Bürgermeister Knut Kunze und Michael Stötzer überbrachten die Glückwünsche der Stadt Chemnitz und machten sich gemeinsam mit zahlreichen Alpinisten auf den Weg zur Feier.

Der Aufstieg vom Neves-Stausee zur Hütte war nicht nur eine Wanderung, sondern auch ein Ausdruck der Verbundenheit zur Alpenregion. Bei der Feier selbst wurden die Bürgermeister mit großem Enthusiasmus empfangen. Ein spezielles Geschenk hatten sie auch im Gepäck: einen Weihnachtsengel mit Zahnrad sowie eine Miniatur des berühmten Karl-Marx-Monuments aus Chemnitz. Diese kleinen Gaben sollen die kulturelle Verbundenheit zwischen Chemnitz und den Alpen unterstreichen.

Ein Banner für Chemnitz 2025

Ein weiteres sichtbares Zeichen der Feierlichkeiten: An der Hütte hängt ein Banner, das für Chemnitz 2025 als Kulturhauptstadt Europas wirbt. Dies ist nicht nur eine Werbung für die Kultur der Stadt, sondern auch eine Hommage an die lange Geschichte und den Erhalt der Chemnitzer Hütte.

Teil der Jubelfeier war auch eine geführte Tour mit dem Alpenverein Südtirol und dem Deutschen Alpenverein Chemnitz. Ein Höhepunkt des Tages war das Eintragen der Bürgermeister in ein neues Gipfelbuch auf dem Schaflahnernock, dem höchsten Punkt der Umgebung mit 2.703 Metern. Diese symbolische Geste zeigt die Tradition der Alpinisten, Vergangenes zu bewahren und gemeinsam neue Wege zu beschreiten.

Eine lange Tradition

Die Chemnitzer Hütte hat eine bewegte Geschichte. Sie wurde 1880 von der Sektion Taufers des Alpenvereins gegründet. 1894 übernahm die Chemnitzer Sektion die Hütte und realisierte einen Neubau, der am 27. Juli 1895 eingeweiht wurde. Seither ist sie ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer und Bergsteiger, die in der Region unterwegs sind.

Der Freundeskreis der Chemnitzer Hütte, der in der Chemnitzer Sektion gegründet wurde, trägt dazu bei, die Geschichte und den Kontakt zur Hütte lebendig zu halten. Solche Initiativen sind wichtig, um die kulturellen und geschichtlichen Wurzeln zu bewahren und kommende Generationen zum Wandern und Entdecken einzuladen.

Der Besuch von Bürgermeister Kunze und Stötzer ist nicht der erste dieser Art. Schon 2003 hatte der damalige Oberbürgermeister Dr. Peter Seifert die Hütte besucht und damit den fortwährenden Austausch zwischen Chemnitz und der Oberalpregion gefördert. Diese Traditionspflege und die stetige Wertschätzung der Natur zeigt, dass in der Region vieles an Zusammenarbeit und Gemeinschaftsgeist vorhanden ist.

Die Chemnitzer Hütte bleibt somit nicht nur ein Ort der Erholung und Abenteuer, sondern auch ein Symbol für die tiefe Verbindung zwischen Stadt und Natur. So steht die Hütte auch weiterhin hoch im Kurs bei all jenen, die die Berge lieben und zugleich Geschichte atmend erleben möchten.

Für weitere Informationen zu diesem großen Ereignis kann der Artikel auf der Webseite der Stadt Chemnitz nachgelesen werden.

Quellen: