Barbarossastraße bis Ende November gesperrt – Fernwärme wird ausgebaut!
Ab 21. Juli 2025 wird die Barbarossastraße in Chemnitz wegen Fernwärme-Ausbau voll gesperrt. Umleitungen sind eingerichtet.

Barbarossastraße bis Ende November gesperrt – Fernwärme wird ausgebaut!
Ab Montag, dem 21. Juli 2025, wird die Barbarossastraße im beliebten Stadtteil Kaßberg teilweise voll gesperrt. Diese Maßnahme wird voraussichtlich bis Ende November 2025 andauern. Anwohner und Verkehrsteilnehmer sollten sich auf einige umfassende Veränderungen einstellen, da die Arbeiten als Teil des Großprojekts Chemnitzer Modell Stufe 4 zur Erweiterung des Fernwärmenetzes durchgeführt werden. Dies berichtet Chemnitz.de.
Insgesamt profitieren die Stadtteile Kaßberg und Altendorf von dieser Initiative, da diverse Hausanschlüsse installiert und rund 600 Meter Versorgungstrasse verlegt werden. Die Firmen eins energie in sachsen GmbH & Co. KG und inetz sind für die Bauarbeiten verantwortlich und arbeiten dafür gleichzeitig in verschiedenen Abschnitten, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Der Ausbau ist eine zentrale Voraussetzung, um in den kommenden Jahren eine zuverlässige Fernwärmeversorgung zu gewährleisten, die von der Innenstadt durch die Leonhardstraße und Henriettenstraße zu den nördlichen Bereichen führen wird, wie auf der Seite von eins.de nachzulesen ist.
Was erwartet die Anwohner?
Die Bauarbeiten betreffen mehrere Abschnitte, darunter die Bereiche von der Limbacher Straße bis zur Walter-Oertel-Straße sowie von der Agricolastraße bis zur Heinrich-Beck-Straße. Während der Bauzeit sind einige Kreuzungen passierbar, darunter die Weststraße und der Gerhart-Hauptmann-Platz. Für die restlichen Gebiete werden Umleitungen über die Limbacher Straße, Franz-Mehring-Straße und Weststraße eingerichtet. Die Geschwindigkeit auf den umgeleiteten Straßen wird auf 30 km/h beschränkt.
Besonderes Augenmerk wird auf die Bedürfnisse von Anliegern gelegt. Grundstückszufahrten sind nach Rücksprache mit den beauftragten Firmen, darunter Gunter Hüttner + Co. GmbH sowie Krause & Co. Hoch-, Tief- und Anlagenbau GmbH, jederzeit gewährleistet. Fußgängern wird auch während der Bauarbeiten der Zugang zu den Häusern ermöglicht, und betroffene Behindertenstellplätze sollen an geeignete Orte verlegt werden.
Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft
Die Baumaßnahme steht nicht allein, sie ist Teil eines umfassenderen Plans zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Stadtplaner:innen und Verkehrsplaner:innen arbeiten Hand in Hand, um die Verkehrsinfrastruktur zu optimieren und gleichzeitig ökologische, soziale sowie wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen, so ein Artikel auf staedtebau-chemnitz.de. Dieses Zusammenspiel stellt sicher, dass Chemnitz für die kommenden Jahre bestens aufgestellt ist und die Mobilitätswende umfassend bewältigen kann.
Mit diesen Baumaßnahmen legt Chemnitz den Grundstein für eine zukunftsorientierte Fernwärmeversorgung, die nicht nur die Lebensqualität erhöht, sondern auch aktiv zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beiträgt. Die Anwohner dürfen also auf einen modernisierten Stadtteil blicken, auch wenn der Weg dorthin ein wenig holprig sein mag.