Chemnitz feiert große Stadtwende: Kulturhauptstadt 2025 ist bereit!

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Chemnitz feiert am 23.-24. August die Fertigstellung von Interventionsflächen, ein Highlight der Kulturhauptstadt 2025.

Chemnitz feiert am 23.-24. August die Fertigstellung von Interventionsflächen, ein Highlight der Kulturhauptstadt 2025.
Chemnitz feiert am 23.-24. August die Fertigstellung von Interventionsflächen, ein Highlight der Kulturhauptstadt 2025.

Chemnitz feiert große Stadtwende: Kulturhauptstadt 2025 ist bereit!

In Chemnitz herrscht derzeit ein fröhliches Treiben, denn am 23. und 24. August 2025 wird die Stadt die Fertigstellung ihrer Interventionsflächen für die Kulturhauptstadt Europas 2025 gebührend feiern. Das Wochenende verspricht ein buntes Programm aus Führungen, Wanderungen, Konzerten und einem Aktionstag für die Kleinen zu werden. Diese Ereignisse stehen ganz im Zeichen der neuen, inspirierenden Orte, die mit viel Beteiligung und Herzblut gestaltet wurden.

Ein ganz besonderes Highlight wird die Einweihung der letzten beiden Interventionsflächen darstellen. Der Park unter dem beeindruckenden Eisenbahnviadukt an der Annaberger Straße sowie der Erweiterungsbau des Jugendclubs „Club E“ in Einsiedel eröffnen am Samstag ihre Türen für alle interessierten Besucher:innen. Am Viadukt gibt es von 11 bis 14 Uhr ein Unterhaltungsprogramm, gefolgt von einem Tag der offenen Tür im „Club E“ ab 14 Uhr. Baubürgermeister Michael Stötzer hat bereits die Wichtigkeit der Beteiligung künftiger Nutzer:innen bei der Gestaltung dieser Flächen betont.

Ein Stadtentwicklungsprogramm für die Zukunft

Das Interventionsflächen-Programm ist mit einem Gesamtvolumen von 57,8 Millionen Euro das größte Stadtentwicklungsprojekt der letzten Jahre in Chemnitz. Es soll die gesamte Stadt aufwerten und umfasst insgesamt 30 Projekte. Bereits im April 2022 wurde der Marktbrunnen „Manifold“ eingeweiht, der als erster Teil des Programms glänzen durfte. Zu den weiteren Großprojekten zählen die Hartmannfabrik, Stadtwirtschaft und das Karl Schmidt-Rottluff-Haus sowie kleinere Vorhaben wie der Park Morgenleite und der Wanderweg „Lohse-Uhlig-Steig“ in Kleinolbersdorf-Altenhain. Ergänzend dazu gibt es das Teilprogramm „Stadt am Fluss“, das die Gewässer der Stadt neu entdecken lässt.

Die Finanzierung dieses ambitionierten Projekts ist vielseitig zusammengesetzt: 10 Millionen Euro stammen aus dem Budget der Kulturhauptstadt, 26 Millionen Euro kommen aus Fachförderprogrammen, während die Stadt selbst 21,8 Millionen Euro beisteuert. Ein weiterer Punkt, der zur Diskussion steht, ist der Zustand des Schauspielhauses, das ursprünglich ebenfalls Teil des Programms war. Die Sanierungsnotwendigkeit erweist sich jedoch als größer als erwartet, weshalb alternative Standorte geprüft werden.

Planungen für die nächsten Schritte

Der Grundsatzbeschluss zum Strategiepapier des Projekts soll nach der Sommerpause dem Stadtrat vorgelegt werden. Damit steht die Stadt noch an der Schwelle zu einer aufregenden Zukunft, die vieles verspricht. In diesem Kontext ist es wichtig, dass die Bürger:innen an den Planungen teilhaben und ihre Ideen einbringen können.

Das Wochenende der Interventionsflächen wird nicht nur ein Fest für Chemnitz, sondern auch eine Demonstration dessen, was die Stadt in den kommenden Jahren erreichen möchte. Wer neugierig ist und die neuen Orte entdecken möchte, findet beim Besuch sicherlich einiges, worüber man sich freuen kann.