Chemnitzer Sportgeschichte: Walk of Fame wird beim Familienfest enthüllt!
Eröffnung des Walk of Fame des Sports in Chemnitz am 17. August 2025, präsentiert historische Sportkultur und Inklusion.

Chemnitzer Sportgeschichte: Walk of Fame wird beim Familienfest enthüllt!
Am vergangenen Sonntag, dem 17. August, wurde in Chemnitz ein ganz besonderes Ereignis gefeiert: die Eröffnung des „Walk of Fame des Sports“. Im Sportforum an der Reichenhainer Straße fanden sich zahlreiche Sportbegeisterte ein, um zusammen mit Oberbürgermeister Sven Schulze und prominenten Sportlern die neuen Arkaden am Marathonturm feierlich zu enthüllen. Dieses Event fand im Rahmen des ersten Familienfestes „Inklusiv gewinnt“ statt, das ein Zeichen für die Integration und Inklusion im Sport setzt. Von dieser Initiative profitieren nicht nur Athleten, sondern auch alle Sportinteressierten in der Region, da sie zur Schaffung eines positiven Umfelds für mehr Teilhabe führt.
Unter den Anwesenden befand sich auch Sportbürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky, die die Anstrengungen der Stadt zur Förderung des Sports und der Inklusion würdigte. Die neu gestalteten Arkaden präsentieren die Geschichte des Chemnitzer Sports und zeigen über zehn Tafeln acht Traditionen, die mit der Stadt verbunden sind. Dazu zählen unter anderem Eissport, Fußball, Schwerathletik und Leichtathletik, um nur einige zu nennen. Mit einem aufwendigen Sanierungsprozess aus Rochlitzer Porphyr wurde den Arkaden ein neues Leben eingehaucht, unter der künstlerischen Leitung des Atelier N4 aus Flöha.
Ein Highlight der Inklusion
Das Familienfest „Inklusiv gewinnt“ bot eine breite Palette an Aktivitäten, die Sport und Inklusion vereinen. Schirmherrin der Veranstaltung ist keine Geringere als Katarina Witt. Sie zeigt damit, dass der Sport eine Brücke zwischen Menschen mit und ohne Behinderung schlagen kann. Der Programmpunkt umfasste vier Sportarten: 3×3 Basketball, Breaking, Fußball und Leichtathletik, in denen unter anderem Spieler des Chemnitzer FC und Rolli-Basketballer zusammen antraten. Auch die Teilnahme von Athleten aus den olympischen, paralympischen und Special Olympics war ein bedeutender Teil des Programms. Live kommentiert von ARD-Sportreporter Tom Scheunemann, ernteten die Wettkämpfe viel Begeisterung von den zahlreichen Zuschauern.
Die Initiative, die hinter der Veranstaltung steht, unterstreicht den Einsatz des Stadtsportbundes Chemnitz für Integration und Inklusion. Dieser betreut verschiedene Projekte, um den Zugang zu Sportangeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen zu verbessern. Das Ziel: die Schaffung einer vielfältigen und offenen Sportlandschaft. In Chemnitz wird mithilfe einer interaktiven Landkarte der Zugang zu Sport- und Freizeitangeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen deutlich verbessert. Unterstützung gibt es hierbei für Vereine, die bereit sind, sich inklusiv zu öffnen und ihre Angebote zu diversifizieren.
Ein Blick in die Zukunft
Die Gesamtkosten für die beeindruckende Arkadenpräsentation belaufen sich auf 178.000 Euro, und der Stadt Chemnitz ist es gelungen, mit dieser Dauerausstellung ein bedeutendes kulturelles Erbe zu schaffen. Dies ist nicht nur ein Gewinn für den Sport, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung, um die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 mit Leben zu füllen.
Der „Walk of Fame des Sports“ ist somit mehr als nur ein Denkmal. Er steht für die Leistung einzelner, für Gemeinschaft und für die Vision einer inklusiven Gesellschaft. Hier wird deutlich, dass Sport alle Menschen verbindet – ganz gleich, woher sie kommen oder ob sie mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Chemnitz hat mit dieser Eröffnung ein starkes Zeichen gesetzt, das sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft nachhallen wird.
Für weitere Informationen zu einem der Highlights in Chemnitz und den tollen Angeboten im Sport, schauen Sie doch mal bei den Berichten von Chemnitz.de, Inklusiv Gewinnt und Sportbund Chemnitz vorbei!